Kirchen
und Gewerkschaft in der Aachener Region rufen gegen Zunahme der
Sonntagsarbeit auf.
In einem gemeinsamen Aufruf fordern die benannten Vertreter die
Einhaltung des Sonntagsschutzes, wehren sie sich gegen die Ausweitung
der sonntäglichen Ladenöffnungen, die damit verbundene zunehmende
Kommerzialisierung unserer Gesellschaft und den Schutz der von der
Sonntagsarbeit betroffenen Beschäftigten.
Bundesweit fanden am Internationalen Tag des
Sonntags (3. März) Aktionen mit KAB-Beteiligung statt.
Eine deutlichere Eindämmung der Sonntagsarbeit in Nordrhein-Westfalen
forderte am gleichen Tag Theresia Wagner-Richter, Vorsitzende der
Landesarbeitsgemeinschaft der KAB in NRW, von der Landesregierung in
Düsseldorf. Auf einer Kundgebung vor dem Landtag demonstrierten fast
tausend katholische und evangelische Arbeitnehmer aus ganz NRW gemeinsam
mit Gewerkschaftern für eine Reform des Ladenöffnungsgesetzes.
Schreiben
Sie Ministerpräsident Rüttgers eine Postkarte
1.12.09:
Die großzügige Regelung zur Ladenöffnung an Sonntagen im Land Berlin ist
teilweise verfassungswidrig. Die Freigabe aller vier Adventssonntage
verstößt gegen den besonderen Sonntagsschutz im Grundgesetz, befand das
Bundesverfassungsgericht und gab somit der Klage der beiden großen
Kirchen teilweise statt. "Damit wird den exzessiven Sonntagsöffnungen
des Einzelhandels im Advent einen Riegel vorgeschoben", so die
kirchlich-gewerkschaftliche „Allianz für den freien Sonntag“ und sieht
darin ein wichtiges Signal für den Sonntagsschutz.
Freier
Sonntag muss in die neue Arbeitszeitrichtlinie der EU"
Köln/Brüssel,
17. Oktober 2008. Mit einer länderübergreifenden Briefaktion an die
Abgeordneten des Europaparlaments wollen Arbeitnehmerorganisationen aus
ganz Europa den Sonntagsschutz stärken. „Der arbeitsfreie Sonntag muss
europäisches Sozial- und Kulturgut bleiben", betonte der Vorsitzender
der Europäischen Bewegung Christlicher Arbeitnehmer (EBCA), Ward
Ceyssens bei einer Tagung in Köln.
Gemeinsam mit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) starten
christliche Arbeitnehmerbewegungen in den EU-Staaten eine Kampagne, um
den arbeitsfreien Sonntag in der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates über bestimmte Aspekte der
Arbeitszeitgestaltung zu verankern. „Der freie Sonntag ist Jahrtausende
altes kulturelles Erbe", sagte Ceyssens.
Die christlichen Arbeitnehmer-Organisationen fordern daher den Zusatz
„Die Mindestruhezeit gemäß Artikel 1 schließt grundsätzlich den Sonntag
ein" in Artikel 5 der Richtlinie einzufügen
International
gegen die totale Ökonomisierung der Zeit
Gegen
die totale Ökonomisierung und wirtschaftliche Ausbeutung aller
menschlichen Bereiche wendet sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
Deutschlands. „Der Mensch muss wieder stärker in den Mittelpunkt des
Wirtschaftens gestellt werden und nicht der Profit“, forderte Pfr. Albin
Krämer, Bundespräses der KAB Deutschlands (KAB) zum Auftakt des
Internationalen Tag des freien Sonntags, der am 3. März gestartet wird.
Gemeinsam mit dem Bündnis „Allianz für den freien Sonntag“, dem sich
Gewerkschaften, Betriebsseelsorger und Verbände der katholischen und
evangelischen Kirche angeschlossen haben, setzt sich die KAB für den
Erhalt des Kulturgutes ein.
EBCA
beschließt Sonntagsschutz-Kampagne
Mit
einer Erklärung zum Schutz des arbeitsfreien Sonntag hat sich die
Europäische Bewegung Christlicher Arbeitnehmer (EBCA) auf ihrem
jüngsten Koordinations-Treffen in Barcelona dem internationalen
Bündnis "Allianz für den freien Sonntag" angeschlossen. Unter dem
Motto "Damit der Sonntag nicht zum Werktag wird!" will sich die EBCA
gegen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten an Werktagen sowie
Sonn- und Feiertagen einsetzen. Erst jüngst hatte der französische
Staatspräsident Nikolas Sarkozy zur Belebung der Wirtschaft
gefordert, den Sonntag für viele Branchen zum normalen Werktag
umzugestalten. "Dies müssen wir gemeinsam in Europa verhindern",
betonte Bundespräses Albin Krämer auf der EBCA-Tagung in Barcelona.
12.01.07: Kardinal
unterstützt die Allianz
Arbeitnehmer-Bündnis kämpft gegen Ladenöffnungsgesetze
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann,
unterstützt die aus Gewerkschaft und kirchlichen Verbänden ins Leben
gerufene „Allianz für den freien Sonntag“. Lehmann erklärte in einem
Schreiben an die Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands, Birgit Zenker:
„Die vielschichtige Bedeutung des Sonntags – als Tag des Gottesdienstes,
der körperlichen und seelischen Erholung sowie als Tag der gemeinsamen
Zeit in der Familie – darf nicht kurzsichtig hinter einseitig ökonomischen
Erwägungen zurücktreten“. Das Bündnis „Allianz für den freien Sonntag“ hat
sich 2006 in Berlin zusammengeschlossen, um gegen die Aushöhlung des Sonn-
und Feiertagsschutzes im Handel und Dienstleistungsbereich anzugehen.
Darüber hinaus wendet sich das Bündnis, zu dem neben die
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die KAB Deutschlands, der
Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmer (BVEA), die Betriebseelsorge und
Gesamtbetriebsräte von Edeka und Metro zählen, gegen eine
Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft wie sie mit den neuen Ladenöffnungszeiten
vieler Bundesländer eingeläutet wurde.
Papstbesuch
Österreich 09/2007 -
Benedikt XVI
Bei
einem Gottesdienst in Wien während des Besuches von Benedikt XVI in
Österreich geht es um den arbeitsfreien Sonntag. In diesem Punkt ist
die Alpenrepublik in Europa - so schreibt die Presse - eine
Vorreiterin. Der Vatikan betrachtet die ideologieübergreifende
Allianz für den freien Sonntag, die von Österreich in die
Nachbarländer ausstrahlt, mit großem Wohlwollen.
Nach den Änderungen des
Förderalismusgesetzes ist der Ladenschluß seit dem 1.9.06 Sache der
Länder. Diese beginnen nun wie die Besessenen, dieses Gesetz
aufzuweichen - weitere Deregulierung ist die Folge
den Beschäftigten geht es immer
schlechter, familienfeindliche Arbeitszeiten, Zunahme prekärer
Beschäftigung
weitere Verdrängung der kleinen
Unternehmen durch die Großunternehmen, Discounter- und Handelsketten
Aushöhlung des Sonntags in seiner
religiösen, sozialen und kulturellen Bedeutung
Um dieser Willkür der Länder zu
entgegnen ist ein bundeseinheitliches Gesetz zur Sicherung der
Sonntagsruhe vonnöten.
Download des Flyers 'Geschichten zum Sonntag schreiben'
Wir wollen „StandPunkte“ setzen! Nutzen
Sie die Gelegenheit und schreiben Sie uns auf, welche StandPunkte Sie
zur Diskussion um den freien Sonntag vertreten. Berichten Sie uns, wie
in ihrer Familie, im Freundeskreis, im Betrieb über den Sonntag gedacht,
gefühlt und diskutiert wird. Vielleicht fällt Ihnen ein anregender
Vergleich ein, wenn zukünftig immer mehr Sonntage als Werktage „gelebt“
werden. Geben Sie auch Ihren Freunden eine Chance, ihre Meinung
mitzuteilen.
Sammeln und senden Sie diese StandPunkte an uns. Wir wollen zusammen mit
vielen Menschen eine Sammlung von StandPunkten beginnen. Ihre
StandPunkte werden in einem Buch veröffentlicht, das wir denjenigen
aushändigen, die in politischer Verantwortung für den freien Sonntag
stehen.
Sie
können an einem Buch mitschreiben!
Vorlage dazu hier >>>
Aktuelles Bezirk Düren
23.9.06 in Langerwehe:
Eröffnungsveranstaltung zur Bildung eines kommunalen Bündnisses
11.10.06 Beginn Postkartenaktion an
Ministerpräsident Rüttgers (siehe Material-Bereich) Diese Aktion
ist beendet
21.10.06 Teilnahme am Aktionstag des
DGB in Dortmund
29.3.07: Beginn des Wettbewerbes
'Schreiben Sie uns Ihre Geschichte vom Sonntag'
6.Mai 07: Abschlussveranstaltung zum
Wettbewerb in St. Antonius Düren
9. März 08: KAB Düren feierte einen
'Sonntag, wie er uns gefällt' mit ca 100 TeilnehmerInnen.
4.9.08: Gespräch mit Stefan Lunte,
stellvertr. Generalsekretär COMECE, Brüssel zum Thema: der freie
Sonntag in Europa